Sushi - eine Berliner Geschichte?
Das Berlin von heute vereint die Gegensätze vieler Esskulturen. Heute ist es auch in der neuen Hauptstadt oft ein Lieferservice verfügbar, der die exklusiven Speisen und kulinarische Genüsse ins Haus bringt. Es heißt, die erste Sushi-Bar in der westlichen Welt eröffnete in Little Tokio in Los Angeles. Immerhin kommt der Sushi Berlin Lieferservice heute direkt zu Ihnen und nimmt keinen Umweg über Amerika. Global und nicht international gibt sich Berlin heute. Niemand weiß so genau, ob das Sushi nicht vielleicht über Amerika nach Berlin einwanderte?
In der Hauptstadt wird heute Sushi gegessen. An jeder Ecke entsteht ein neues Restaurant. Ging man in den 1950igern in die Milchbar, ist es heute die Sushi-Bar an der Ecke, die lockt. Jede Zeit hat die ihr eigenen Trends. Die Maueröffnung brachte 1989 die Brause, den Broiler, die Krusta, die Ketwurst, Grilleta oder allein die Sättigungsbeilage ins Bewusstsein der (Westberliner) Welt. Heute speist ein Bewohner Berliners selbst zu Hause gern abwechslungsreich, fettarm und gesund: Spätestens seit dem Jahr 2009 werden die Kunstwerke aus rohem Fisch immer populärer. In keiner anderen Stadt lässt sich Sushi an so vielen Orten und Plätzen so günstig bekommen. Das wohl, gerade weil sich Sushi als Snack zwischendurch eignet, aber dennoch beim schnellen oder flüchtigen Verzehr nicht seine Exklusivität verliert.
Dem Gourmet schmeckt auch seine Bequemlichkeit und er isst nicht immer in aller Öffentlichkeit. Gepflegt speisen lässt sich auch, ohne den Sushi-Kurs zu belegen und dieses Kunsthandwerk selbst zu erlernen. Schmeckt ein Sushi sicherlich auch mit den Kollegen oder Geschäftspartnern, entfaltet die fernöstliche Speise gerade in den eigenen vier Wänden ihren besonderen Zauber. Sushi bietet mit einem Bissen eine Variationsbreite sinnlicher Genüsse. Und der Connaisseur isst heute gern in der Hauptstadt eher globale Vielfalt, als deutsch-deutsch oder auch nur national begrenzt.