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Die Themen des Berliner Geschichtssalons ergeben sich aus den Ansichten, Vermutungen und Vorlieben der Salonbetreiber. Und die lassen sich auf folgenden Nenner bringen:
- Die Menschheitsgeschichte ist zuverlässig höchstens für die jüngsten 1.000 Jahre rekonstruiert. Alles, was älter ist bzw. für älter gehalten wird, liegt in chronologischem Nebel.
- Geschichtsschreibung, die die davor liegende Historie als zuverlässig oder zweifelsfrei rekonstruierte Geschichte ausgibt, fußt tatsächlich auf einem Konglomerat aus viel Erfindung und Verdopplung bzw. Vervielfachung und auf erstaunlich wenigen glaubwürdigen chronologischen Zeugnissen.
- Die Früh- und Vorgeschichte der Menschheit ist künstlich in die Länge gezerrt worden. Das geschah auch durch unvorsichtige Vorgaben von Eckdaten für prominente Ereignisse wie dem Ende der jüngsten Eiszeit, das auf 10.000 Jahre vor heute datiert wird und damit einen mit archäologischen Funden gar nicht füllbaren Zeitraum aufspannt.
- Die Zvilisationsgeschichte des Menschen bleibt unverstanden, weil die Interpretation der Stratigraphie des Quartär und des Tertiär nach wie vor von gradualistischen Vorstellungen geprägt ist.
- Die Naturgeschichte hat eine Längung in die Größenordnung von Milliarden Jahren vor allem deswegen bekommen, weil Evolutionsbiologen ihr tatsächliches Unverständnis der Abstammung der Arten hinter langen Zeiträumen zu verbergen versuchten.
- Die naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden haben sich an überkommenen zeitlichen Vorgaben der Menschheits- und Naturgeschichtler kalibriert. Sie sind im einzelnen überhaupt nicht in der Lage, unabhängig von solchen externen Informationen zuverlässige Absolutdaten zu geben.
- Die Wechselwirkung der Bestandteile des Kosmos ist nicht verstanden, weil in der Ära der Ausprägung unseres modernen Weltbildes gar kein Gedanke daran verschwendet wurde, ob beispielsweise die Konfiguration unseres Sonnensystem sich binnen kürzester Zeit verändern könnte.
Das ist starker Tobak. Wenn Sie Ihre eigene Meinung haben zu jener berühmten Frage, die da lautet: „Wo kommen wir her?", dann schalten Sie sich doch in die Diskussion ein. Davon lebt der Berliner Geschichtssalon. |
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