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Berliner Geschichtssalon

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 Koordinierung des Berliner Geschichtssalons

 16. BGS
 Koordinierung
 Das gesellige Canapé
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Nach der Durchführung des 16. Berliner Geschichtssalon kam es zur Konstituierung eines Gremiums, das über die weitere Verfahrensweise und vor allem über die zukünftige Gestaltung des Berliner Geschichtssalons beraten und ihm eine verbindliche Arbeitsgrundlage geben sollte. Dieses Gremium arbeitete als Leitungs- und Koordinationsausschuß bis zum April 2001 und wurde dabei von fünf Personen getragen: Christian Blöss, Bernd Nicolaisen, Hans-Ulrich Niemitz, Hanns Albrecht Schwarz und Michael Vogelsang.

Im April 2001 fand der 24. Berliner Geschichtssalon zum Thema Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft (Die Entwicklung seit dem 16. Berliner Geschichtssalon. Was kommt jetzt?) statt. In der Einladung hieß es:

Viele werden sich erinnern können: Zum 16. Berliner Geschichtssalon am 1. März 1999 war eingeladen worden, um aufgrund des Eklats zwischen Uwe Topper und den Herausgebern der Zeitschrift Zeitensprünge die »Rechte und Pflichten eines Wissenschaftlers, der mit seinen Erkenntnissen oder denen anderer Wissenschaftler an die Öffentlichkeit tritt« zu diskutieren.

Am Ende dieses Abends wurde der Vorschlag gemacht, die Koordination des Berliner Geschichtssalons zukünftig durch eine Art Beirat zu unterstützen. Dieser Vorschlag fand breite Zustimmung, nicht zuletzt weil der Diskussionsverlauf gezeigt hatte, wie problematisch sich Entscheidungen auswirken, die zugunsten einer Sache bestimmt sind aber von persönlichen Motiven nicht ausreichend abgegrenzt werden.

Dieses Gremium hatte in der ersten Sitzung nach der Veranstaltung eine Trennung von Uwe Topper beschlossen und die Folgen dieser Entscheidungen auf mehreren weiteren Treffen diskutiert. Danach trat es als »Leitungs- und Koordinationsausschuß« vor jedem Veranstaltungstermin zusammen, um über das Thema und über den Referenten zu beschließen. Im Internet heißt es: »Im Zuge der Reorganisation des Berliner Geschichtssalons kommt es auch zu einer Ausweitung der Vortrags- und Diskussionsthemen in Richtung Reflektion der Grundlagen unseres Geschichtsbildes: “Welche Geschichten machen Geschichte?” wird im 18. und 19. Salon gefragt und die mit dem Thema “Entstehung und Zukunft des Geldes” begonnene Reihe “Gesellschaftliche Bindemittel” setzt mit dem 20. Salon ein und wird mit dem 21. fortgesetzt«. Die Vorträge des 17. (Zillmer) und des 22. Salons (Menting) standen eher in der Tradition, die sich früher eingespielt hatte.

Der Leitungs- und Koordinationsausschuß (LKA) hatte sich die Aufgabe gegeben, über die weitere Verfahrensweise, insbesondere die zukünftige Gestaltung des Berliner Geschichtssalons zu beraten und diesem eine verbindliche Arbeitsgrundlage zu geben. (s. Erklärung v. 19.4.1999) Auf dem 18. und 19. Berliner Geschichtssalon hatte er den Teilnehmern des BGS dann einen ersten Zwischenbericht über den Stand seiner Diskussion und die verschiedenen Positionen seiner Mitglieder unter der Fragestellung »Welche Geschichten machen Geschichte?« gegeben. Dem LKA gelang es aus verschiedenen Gründen nicht, seinen selbstgestellten Anspruch umzusetzen und die unterschiedlichen Vorstellungen zu einer einheitlichen Arbeitsgrundlage zusammenzufassen.Der LKA entstand mit Zustimmung der auf dem 16. BGS versammelten Teilnehmer. Angesichts der angedeuteten Schwierigkeiten treten wir erneut vor die Teilnehmer und Besucher des BGS, um gemeinsam über dessen weitere Entwicklung, dessen Struktur einschließlich des LKA, inhaltliche Schwerpunkte der zukünftigen Veranstaltungen und ergänzende oder alternative Arbeits- und Veranstaltungsformen zu diskutieren und zu beraten. Auf unserem letzten LKA-Treffen formulierten wir verschiedene Möglichkeiten der Fortführung der Arbeit, die auch Gegenstand des 24. BGS sein sollen:

  1. Auflösung des LKA,
  2. Fortführung des LKA in personeller Neubesetzung,
  3. Fortführung des LKA in personeller Neubesetzung und reduzierter Aufgabenstellung (reines Beratungsorgan der beiden früheren alleinigen Organisatoren),
  4. die Bildung eines Arbeitskreises - eine Veranstaltungsform, die es ermöglicht, sich mit spezifischen inhaltlichen Fragestellungen und Themen, die auch auf der Agenda des Berliner Geschichtssalons stehen und standen, ausführlicher, kontinuierlicher und längerfristig zu beschäftigen.

Wir hoffen auf Euer Interesse und eine lebhafte, anregende und engagierte Debatte.Christian Blöss, Bernd Nicolaisen, Hans-Ulrich Niemitz, Hanns Albrecht Schwarz, Michael Vogelsang

Ergebnis dieser Veranstaltung: Die Diskussion mit den Besuchern und unter den Beteiligten mündete in der Empfehlung bzw. in der Absicht, die Arbeit des LKA als offzielles Organ des Berliner Geschichtssalons einzustellen. Bernd Nicolaisen und Hanns Albrecht Schwarz äusserten die Absicht, in Form eines Arbeitskreises, der sich bestimmten Themen intensiver widmen sollte, weiterarbeiten zu wollen. Es bestand Einvernehmen, die Ergebnisse dieses Arbeitskreises in zukünftigen Veranstaltungen vorzustellen und zu diskutieren. Michael Vogelsang äusserte die Absicht, die Organisation des Berliner Geschichtssalons weiterhin informell zu unterstützen. Christian Blöss und Hans-Ulrich Niemitz beabsichtigten, die Organisation des Berliner Geschichtssalons weiterhin gemeinsam auszurichten.

Zur Zeit wird die Organisation gemeinschaftlich von Christian Blöss, Ulf Heinsohn, Hans-Ulrich Niemitz und Michael Vogelsang getragen.