Der Kalte Krieg in Berlin
Als kalter Krieg wird die Auseinandersetzung zwischen den Großmächten USA und der Sowjetunion bezeichnet, die sich über einen Zeitraum von 40 Jahren erstreckte. Vor allem im Nachkriegsdeutschland verhärteten sich die Fronten so stark, dass eine permanente Bedrohung herrschte. Die Gefahr, dass die Welt im Atomkrieg versinken sollte, war allzeit präsent.
Der Beginn des kalten Krieges
Im Jahre 1945 trafen sich die Siegermächte des 2. Weltkrieges, vereint in der Furcht vor dem nationalsozialistischen Deutschland, und beschlossen auf der Konferenz von Jalta die Aufteilung des deutschen Gebietes in drei Besatzungszonen. Allerdings wurde nach einem Ablauf von zwei Jahren klar, dass die Interessen der Sowjetunion für die Westalliierten nicht vertretbar waren, dem Osten wurde vorgeworfen eine aggressive Politik gegenüber dem Westen zu führen.
Der Begriff des "Eisernen Vorhangs" fällt 1946 zum ersten Mal in einer Rede von Churchill, dem britischen Premierminister, 1947 veröffentlicht der amerikanische Journalist Lippmann ein Buch mit dem Titel "The cold war" und gibt damit dem zugespitzten Konflikt zwischen Ost und West einen Namen.
Berühmt geworden ist auch die Truman-Doktrin, die von US-Präsident Harry Truman beschlossen wird und die den kommunistischen Machtbereich eindämmen will.
Als der Marshall-Plan entworfen wird, der der europäischen Wirtschaft zum Aufschwung verhelfen soll und dieser von Stalin abgelehnt wird, ist die Teilung der Welt bereits vorprogrammiert.
Die Luftbrücke
Als in Westdeutschland durch die Währungsreform 1948 die D-Mark eingeführt wird, blockiert die Sowjetunion alle Zufahrtswege und die Lebensmittel- und Energieversorgung von Westberlin. Die Westalliierten versorgen die eingeschlossene Stadt mit lebensnotwendigen Utensilien aus der Luft. Die sogenannte Luftbrücke ist entstanden.
Die Westdeutschen und Westalliierten sind nun im Kampf gegen die Sowjetunion vereint.
Der Mauerbau
Alle Augen sind in dieser Zeit auf Berlin gerichtet, wo sich der Krisenherd des Konfliktes befindet. Westberlin liegt mitten in der DDR. Viele nutzen daher das kapitalistische Territorium im Osten als Fluchtmöglichkeit, um in den goldenen Westen, der durch den dort herrschenden Kapitalismus bereits im Aufschwung begriffen ist, zu flüchten. Die ostdeutsche Bevölkerung nimmt drastisch ab. Um die Flucht in den Westen zu unterbinden werden am 13. August 1961 die Grenzen des kommunistischen Staates geschlossen und der Bau der Mauer beginnt. Die Berlin-Krise ist durch dieses Vorgehen für die nächsten Jahrzehnte auf Eis gelegt.
Rüstungswettlauf
Die Annäherungspolitik, die Willy Brandt nach der Kuba-Krise mit den Staaten des Warschauer Pakts geschlossen hat, gerät durch die erneute Aufrüstung, die die Sowjetunion in Europa betreibt, wieder ins Wanken. Ronald Reagan, der neue Präsident der Vereinigten Staaten, beginnt einen erneuten Rüstungswettlauf gegen die kommunistische Großmacht, der allerdings eindeutig für den Westen entschieden werden kann.
Die Mauer in Berlin fällt am 9. November 1989, die beiden deutschen Staaten sind wieder vereint. Erst ein Jahr später wird allerdings der Kalte Krieg zwischen den beiden Großmächten offiziell beigelegt.
Die Spuren des Kalten Krieges sind in der Stadt Berlin dennoch allgegenwärtig und viele Menschen Besuchen die Stadt Jahr für Jahr, um die bewegende Geschichte der Stadt hautnah zu erleben. Sie wollen die geschichtsträchtigen Orte erleben? Dann empfiehlt sich eine Berlin Städtereise. Dabei sind auch Ferienhäuser als Unterkunft sehr beliebt. Sollten Sie für Ihren Urlaub, egal ob in Berlin oder in anderen deutschen oder europäischen Städten nach einem Ferienhaus suchen, können wir Ihnen www.europa-ferien-unterkunft.de empfehlen, die mit dem Slogan Urlaub in Deutschland und Europa - Ferienhäuser werben.